Unsere Geschichte

tradition  •  seit  •  1897 

Als sich Hugo Beutner an dieser günstigen Stelle 1892 ein Haus erbauen ließ, hieß die Straße noch Leipziger Straße und war eine von Linden bestandene Allee.

Dem Erbauer wurden aber sämtliche Gesuche für die Genehmigung einer Konzession abgelehnt, weshalb er das Gebäude nach drei Jahren verärgert verkaufte. Auch sein Nachfolger hatte keinen Erfolg mit einer Schankerlaubnis und gründete dort wenigstens eine Materialwarenhandlung.

Erst der neue Hausbesitzer Wiedemann erhielt 1897 endlich eine Konzession und durfte die Gaststätte eröffnen. Sie lief so erfolgreich, dass er bald die Veranda anbaute, einen Gästegarten einrichtete und in den oberen Etagen Fremdenzimmer ausbauen ließ.

Als "Hotel und Restaurant" verkaufte er aber bereits 1903 das gewinnträchtige Objekt weiter. Die alte Ansicht dürfte zu Beginn des ersten Weltkrieges entstanden sein. Über zwei Weltkriege hinweg blieb "Zu den Linden" trotz mancher Konkurrenz eine vielbesuchte Gaststätte.



Gern stieg man hier aus der Straßenbahn aus, um sich für eine Wanderung Richtung Dresden (Junge) Heide oder Lößnitz zu stärken.

Inzwischen war nach der Zusammenlegung Radebeuls mit Kötzschenbroda die Straße durchgehend in Meißner Straße umbenannt worden, wie sie bis dahin vom Lößnitzbach am "Weißen Roß" an hieß.

Nach jahrelangen Streitigkeiten mit der Treuhandgesellschaft zur Rückübertragung an die Alteigentümer konnten nunmehr im Jahr 2003 die Wirtsleute das Grundstück kaufen und mit den dringend notwendigen Sanierungsarbeiten beginnen.

Somit entstehen 2004 wieder ein großer Gästegarten und Fremdenzimmer.